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Förderpreisvergabe an der HTWG Konstanz

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. H. Ludanek übergibt Preise an herausragende Absolventinnen

Im historischen Konzilgebäude und somit in gleichermaßen würdigem wie feierlichem Rahmen erhielten die Absolvent*innen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät Maschinenbau ihre Zeugnisse. Ein Fest zum Ende eines Lebensabschnitts - und eine Verschnaufpause zwischen Pandemie und den Herausforderungen einer komplizierten Welt, so Prof. Dr. Burkhard Lege, Dekan der Fakultät. Mit HTWG-Präsidentin Prof. Dr. Sabine Rein gratulierte er den Absolvent*innen und rief ihnen zu: „Sie können stolz auf sich sein und optimistisch in die Zukunft gehen. Sie sind gerüstet, sich in einer komplizierten Welt zu behaupten und an der Gestaltung einer positiven Zukunft für sich und alle mitzuwirken.“

In diesem feierlichen Rahmen übergab Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. H. Ludanek im Namen des VDI-Bodensee drei Preise an herausragende Absolventinnen.

Die Preisträgerinnen des VDI-Bodensee:

Bachelor:
Anja Elisabeth Halbinger und Adriana Jauch, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau

Master:
Carina Witzel, Studiengang Mechanical Engineering and International Sales Management

"Sie haben genau das Richtige getan"

Auf der Absolventenfeier der RWU wurden Preise des VDI für die vergangenen drei Semester vergeben, im Wintersemester 2020/2021 an Joshua Summer, im Sommersemester 2021 an André Staiber und im Wintersemester 2021/2022 an Luca Zimmerer. Alle drei hatten an der RWU Maschinenbau studiert und sind mittlerweile im weiterführenden Master Produktentwicklung im Maschinenbau an der RWU eingeschrieben.
Die Preise des Vereins Deutscher Ingenieure wurden von Sven Trötsch übergeben. Dieser berichtete, dass er selbst vor rund 30 Jahren hier an der RWU Maschinenbau studiert hatte. Doch die Welt habe sich seither sehr verändert. „Die Welt ist geschrumpft. Heute redet man morgens mit Asien und am Abend mit den USA“, so das Vorstandsmitglied des VDI Bezirk Bodensee. „Sie haben sich alle irgendwann mal entschieden, Ingenieurinnen und Ingenieure zu werden. Sie haben genau das Richtige getan und können jetzt die Zukunft mitgestalten.“
Der Dekan war erfreut über die Vielfalt und die Qualität der Arbeiten, die in der Fakultät Maschinenbau entstehen. „Sie haben gezeigt, was Sie hier gelernt haben und was Sie draufhaben. Mittlerweile übernehmen Sie zum Teil schon Verantwortung im Berufsleben und sind damit auch Botschafter unsere Hochschule,“ so Professor Dr. Thomas Glogowski. Text: Christoph Oldenkotte

Förderpreis des VDI-Bodensee geht an Adrian Wanner

Adrian Wanner hat am Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg Elektrotechnik – Fahrzeugelektronik studiert und hat sich für seine sehr guten Leistungen im Studium gleich zwei Preise verdient: den VDI-Preis und den ifm-Preis.
Adrian Wanner hat sein duales Studium mit der ZF Friedrichshafen als Partnerunternehmen mit einer glatten 1,0 abgeschlossen. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit der „Auslegung einer energieautarken Einheit zur Messung der Rotortemperatur einer elektrischen Maschine“ beschäftigt.
Er schaffte damit souverän den besten Abschluss im Studiengang Elektrotechnik. Inzwischen sattelt Adrian Wanner den Master of Science Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität München drauf.
Florian Dauth, Leiter des Netzwerks Fahrzeug- und Verkehrstechnik im VDI Bodensee-Bezirksverein sagte passend: „Ich gratuliere Ihnen zu dieser Zwischenetappe auf ihrer Lernreise, auf der Sie sich ständig weiterentwickeln werden.“ Er überreichte dem DHBW-Absolventen den mit 500 Euro dotierten VDI-Preis plus einer einjährigen Mitgliedschaft im VDI, einem wichtigen Impulsgeber für technischen Fortschritt.

In Planung: Werksführung Integrated Technology Center - Airbus

Airbus Defence and Space, Hauptpforte, Immenstaad

Im Jahr 2019 wurde der größte und modernste Satellitenreinraum Europas in Immenstaad eröffnet. Mit dieser Investitiion von rund 45 Mio. hat sich Airbus für die Serienfertigung von Zukunftssatelliten aufgestellt. Besonders beeindruckend ist die 2100 Quadratmeter große Integrationshalle, in der bis zu acht große Satelliten gleichzeitig zusammengebaut und getestet werden können. 

Zusammen mit Airbus Defence and Space, lädt Sie die Studenten und Jungingenieure Gruppe des VDI Bodensee Bezirksvereins zu einer Standortpräsentation und Führung durch das Integrated Technology Center (ITC) im Immenstaad ein.

Kontakt: Vincent Choquet – SuJ VDI Bodensee – vincent.choquet [at] gmail.com

Letzte Veranstaltungen:

Seminar: Management und Technik in der Praxis – Wissen, Erfahrungsberichte und Karrierewege für Ingenieure

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Harald Ludanek

Termin: Samstag, 09.April 2022

Ort:       Graf-Zeppelin-Haus
              Alfred-Colsmann-Saal

              88045 Friedrichshafen
              Olgastraße 20

Zielgruppe: Studierende und Berufseinsteiger

Teilnahme ist kostenfrei, Gäste herzlich willkommen, Anmeldung erforderlich
Teilnehmer erhalten ein Teilnahmezertifikat
(Während der Veranstaltung werden Getränke und ein Imbiss bereitgestellt)

 

Kurzbeschreibung:

An Beispielen der Automobilentwicklung werden in dem Seminar Arbeitsmethoden der Produktentwicklung aufgezeigt. Gleichzeitig wird den Hochschulabsolventen und Jungingenieuren erläutert, wo und wie das gelernte Fachwissen zur Anwendung kommt.
Dabei werden die gesetzlichen und kundenrelevanten Anforderungen hinsichtlich deren Bedeutung und Entstehung einerseits kritisch hinterfragt aber auch deren Verankerung in den Fahrzeuganforderungen aufgezeigt.
Die Besonderheiten und Anforderungen bei der Elektromobilität bilden einen weiteren Schwerpunkt des Seminars.
Zum Abschluss werden noch Hinweise und Betrachtungen zu den Karrieremöglichkeiten und -planungen diskutiert.

 

Referent:

Prof. Dr. Harald Ludanek ist promovierter Maschinenbauingenieur und seit 1986 Mitglied im VDI.
Er studierte an der Technischen Universität Clausthal mit dem Schwerpunkt der Betriebsfestigkeit und maschinelle Anlagentechnik und promovierte auf dem Gebiet der Rotordynamik.

Seit 1992 hatte er verschiedene Leitungsfunktion im Bereich der Automobilindustrie. Von 2002 bis 2007 war er Entwicklungsvorstand bei der Marke Škoda auto in Mlada Boleslav, danach leitete er den Bereich der Gesamtfahrzeugentwicklung und Prototypenbau bei Volkswagen. 2012 wechselte er zur Marke Scania in Schweden und war dort für die Entwicklung der neuen LKW-Generation als Vorstand der Entwicklung verantwortlich. 2015 wurde ihm der Ehrendoktor der KTH Stockholm für sein Engagement bei der Gründung eines neuen Logistikinstituts verliehen.
Seit 2011 unterrichtet er ehrenamtlich an der TU Clausthal im Fachgebiet „Management und Technik“ und wurde 2016 zum Honorarprofessor berufen.

 

Exkursion Doppelmayr Seilbahnbau

Wolfurt, 25.10.2019

Die Doppelmayr/Garaventa Gruppe mit Hauptsitz in Wolfurt (zwischen Bregenz und Dornbirn) ist Weltmarktführer im Seilbahnbau. 

Bis heute realisierte das Unternehmen über 15.000 Seilbahnsysteme für Kunden in 96 Staaten. Mit innovativen Transportsystemen setzt Doppelmayr/Garaventa immer wieder Maßstäbe: höchster Komfort und Sicherheit definieren die Anlagen – sowohl in Sommer- und Wintertourismusgebieten als auch im urbanen Personennahverkehr. Ebenso überzeugen die Materialtransportsysteme und Seilbahnen für präventive Lawinenauslösung mit Effizienz und Leistungsstärke. Saisonübergreifende Gesamtnutzungskonzepte runden das umfassende Angebot ab. 

Exkursion nach Genf – Zur UNO und zum CERN

Freitag – 07.12.2018 - UNO

Die UNO (United Nations Organization, zu Deutsch: Vereinte Nationen) ist ein zwischenstaatlicher Zusammenschluss von Staaten. Derzeit gehören ihr 193 Länder an. Die wichtigsten Aufgaben sind die Sicherung des Weltfriedens, der Schutz der Menschenrechte, die Einhaltung des Völkerrechtes und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

Im „Palais des Nations“ (Völkerbundpalast) finden jährlich über 8.000 Nationentreffen statt wovon etwa 600 größere Zusammenkünfte sind. Der Palast ist 600 Meter lang, enthält 34 Konferenzräume und ca. 2.800 Büros.

Unsere ca. 2 stündige Führung durch den „Palais des Nations“ (Völkerbundpalast) begann am Nachmittag. Dabei wurden wir durch einen Teil der Sitzungssäle geführt und durften einige der Kunstgegenstände bestaunen, welche Länder der UNO geschenkt haben. Wir bekamen weitere Infos zur UNO wie beispielsweise, dass es bei der UNO 6 offizielle Sprachen gibt. Das macht u.a. die Vermittlung von Witzen etwas schwierig, weshalb die Übersetzer an der Stelle nur sagen “Der Redner hat einen Witz gemacht, bitte Lachen Sie” - was in der Regel wohl ganz gut funktioniert. Außerdem werden die Renovierungsarbeiten der Säle als Geschenk von verschiedenen Ländern an die UNO finanziert.

Neben den Konferenzen der WHO, dem roten Kreuz und weiterer Regierungsorganisationen sowie Gesprächen über Handelsembargos, Friedensverhandlungen und Krisengesprächen, werden die Säle ebenfalls für Konzerte genutzt.

 

Samstag - 08.12.2018 - CERN

Das CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire - europäische Organisation für Kernforschung) ist die auf dem Gebiet der Teilchenphysik größte Forschungseinrichtung der Welt. Schwerpunktmäßig wird hier der Aufbau der Materie erforscht. Derzeit gehören ihm 22 Mitgliedsstaaten an, es bietet Platz für 3.400 Mitarbeiter und wurde 1954 gegründet.

Die Exkursion begann mit einem Film über die grundlegenden Infos und den Aufbau des CERN. Die anschließende, etwa 30 Minuten dauernde Fragerunde reichte leider nicht aus um alle Fragen zu beantworten, da wir schon zur nächsten Station weiter mussten.

Bei dieser wurde uns der Aufbau der Röhren des Teilchenbeschleunigers erklärt. In den 27 km langen Röhren werden die Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Dies dauert etwa 45 Minuten. Durch die hohe Geschwindigkeit steigt die Masse der Teilchen, weshalb immer mehr Energie benötigt wird, um diese weiter zu beschleunigen. Hierfür müssen die Matrialien supraleitfähig sein, weshalb die Röhren mit flüssigem Helium gekühlt werden (Temperatur: 4,15 K bzw. - 269 °C). Außerdem entstehen durch die starken Magnetfelder Kräfte von mehreren Tonnen, was bei der Konstruktion beachtet werden musste.

Bei der nächsten Station wurde uns der Aufbau von einem der Detektoren, dem ATLAS, anhand eines 3D-Filmes sowie an Modellen erläutert. In diesem werden die Teilchen aufeinander geschossen. Beispielsweise wurde dadurch im Jahr 2012 das Higgs-Boson nachgewiesen.

Im Dezember 2018 wurde der Teilchenbeschleuniger für 2 Jahre abgeschaltet. In dieser Zeit wird er gewartet, repariert und teilweise erneuert. Ab Mitte 2020 soll er wieder hochgefahren werden.

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei dem SuJ-Team Darmstadt bedanken, die die Exkursion geplant haben und zu der wir uns anschließen durften. Es war sehr gut organisiert und hat super geklappt. (Text: Armin Maier)

Ausblick ins autonome Fahren – Fahrerassistenzsysteme bei Continental

Im März 2018 besuchten die Studenten und Jungingenieure die Teststrecke von Continental in Memmingerberg, um einen Eindruck der Fahrerassistenzsysteme zu bekommen. Nach der Begrüßung ging es auch gleich auf die Teststrecke. Dort befanden sich vier verschiedene Fahrzeuge in denen unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme verbaut sind.

 

Notbremsassistent (Ford Focus)

In einem Ford Focus fuhren wir auf ein Hindernis zu. Ausgestattet mit einem long range RADAR und einer mono-Kamera, erkannte das Fahrzeug dieses und führte kurz davor eine Vollbremsung durch. Dabei wurden die Geschwindigkeit und der entsprechende Bremsweg berücksichtigt. Wich der Fahrer dem Hindernis aus, erkannte das Fahrzeug dies und führte keine Vollbremsung durch. Diese Funktion ist auch schon käuflich erhältlich.

 

Spurerkennung (BMW X5)

In einem BMW X5 fuhren wir die Teststrecke ab. Dabei erkannte die vorausschauende Kamera, wo die geteerte Straße aufhörte, auch ohne weiße Linien und das, obwohl der Schotter neben der Straße eine ähnliche Farbe wie der Asphalt hatte. Außerdem erkannte das Auto Personen, andere Autos, Busse und wohl auch Fahrräder. Die entsprechenden Objekte wurden in einer zur Kategorie gehörenden Farbe auf einem Display dargestellt.

 

Verkehrsunterstützung (7er BMW)

In einem 7er BMW fuhren wir dem BMW X5 hinterher. Die Stereo Kamera des Autos erkannte die Geschwindigkeit und Spur des voraus fahrenden Fahrzeugs und passte die eigene Spur diesem an, sodass das Auto selbständig hinter dem BMW X5 blieb und diesem folgte. Auf einer nachgestellten Autobahn erkannte das Auto auch den Spurwechsel des BMW X5 und blieb auf der bestehenden Spur und beschleunigte auf die eingestellte Geschwindigkeit. Diese Funktion ist auch schon käuflich erhältlich, allerdings nur bis Tempo 30.

 

Lasererkennung der Umgebung (VW Passat)

An der Front eines VW Passats war ein Lidar installiert welcher die Umgebung abscannte. Dadurch konnte diese dreidimensional nachgebildet werden (Auf dem Display war der Hintergrund schwarz und die Gegenstände wurden mit kleinen farbigen Punkten nachgebildet). Außerdem gibt es dabei eine nicht wahrnehmbare Verzögerung sodass die Änderungen sofort im System sind und auch auf dem Display sichtbar waren. Außerdem konnte durch die dreidimensionale Nachbildung auch von der Seite und von oben auf die Objekte geschaut werden.

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals sehr herzlich bei Herrn Helmut Steurer und seinem Team bedanken. Die Organisation war vorbildlich und es war sehr interessant, einen solchen Einblick in den aktuellen Stand der Technik zu erhalten.

 

Wir stellen uns vor:

Wer macht mit ?

Wir sind Studenten, junge Ingenieure und Naturwissenschaftler aus den verschiedensten Fachgebieten. Eine Mitgliedschaft im VDI ist erwünscht, jedoch nicht Bedingung

Was sind unsere Ziele ?

Wir wollen:

  • durch fachübergreifenden Gedankenaustausch den eingenen Horizont erweitern
  • Studenten den Einstieg ins Berufsleben erleichtern
  • vom Erfahrungsaustausch untereinander profitieren
  • unter Nutzung der Möglichkeiten des VDI öffentlich aktuelle Themen rund um Beruf, Studium, Technik und Gesellschaft diskutieren
  • Kontakte zu Gleichgesinnten sowie zu Unternehmen knüpfen

Wie ist der Arbeitskreis organisiert ?

Das Einzugsgebiet des Arbeitskreises umfaßt grenzüberschreitend den gesamten Bodenseeraum. Der Arbeitskreis lebt vom Engagement seiner Mitglieder, jeder kann aktiv mitbestimmen und mitgestalten. Beim Veranstaltungsprogramm sind wir an keine äußeren Vorgaben gebunden, sondern entscheiden selbstständig.

Was machen wir bei einem Treffen ?

Unsere monatlichen Treffen sind meist eine Mischung aus Stammtisch und Themenabend. Zum jeweiligen Thema bereiten entweder AK-Mitglieder oder externe Referernten Beiträge vor, die im Anschluß diskutiert werden.